Deutschlandweit erste barrierefreie Museumsroute

Deutschlandweit erste barrierefreie Museumsroute

Sachsen-Anhalt stellt auf der REHACARE Düsseldorf die deutschlandweit erste barrierefrei geprüfte Museumsroute vor

Erstmals präsentieren die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG), der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. (LTV) und die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) eine barrierefreie Museumsroute auf dem Gemeinschaftsstand der Länderarbeitsgemeinschaft „Tourismus für Alle“ auf der REHACARE in Düsseldorf vom 13. bis 16. September (Halle 5, Stand A29). Sie ist die erste dieser Art in Deutschland.

Die barrierefrei geprüfte Museumsroute verbindet sechs unterschiedliche Häuser in Halle (Saale), die sich nach den Kriterien „Reisen für Alle“ auf Barrierefreiheit haben prüfen lassen. Sie lädt Gäste zum Entdecken, Staunen, Erkunden und Genießen ein. Alle Museen bieten auf Voranmeldung auch Führungen für Menschen mit besonderen Bedarfen an.

Das bundeseinheitliche Projekt „Reisen für Alle“ wird vom Land gefördert vom LTV koordiniert und von der IMG vermarktet. Es gibt Gästen die Möglichkeit, bereits im Vorfeld einer Reise die barrierefreie Erlebbarkeit touristischer Angebote zu prüfen. Dr. Robert Franke, Geschäftsführer der IMG, sagt: "Barrierefreier Tourismus gehört zu den Wachstumssegmenten mit großem ökonomischem Potenzial innerhalb Deutschlands. Für etwa zehn Prozent der Bevölkerung ist Barrierefreiheit beim Reisen unentbehrlich, für 40 Prozent hilfreich und für alle Reisenden komfortabel. Deshalb vermarkten wir und der LTV „Reisen für Alle“ mit zielgruppengerechter Ansprache und wollen gemeinsam weitere Leistungsträger für das Thema sensibilisieren sowie bestehende Zertifizierungen bündeln, um die Zahl der buchbaren Angebote bei unseren touristischen Partnern nachhaltig zu steigern.“

Martin Schulze, Geschäftsführer des LTV, ergänzt: „Barrierefreiheit bedeutet für alle Gäste Teilhabe und Selbstbestimmung im Urlaub und ist im Tourismus ein klares Qualitätsmerkmal. Denn je mehr barrierefreie Angebote ein touristischer Ort oder Region hat, desto abwechslungsreicher ist das gesamte Reiseerlebnis. Wir freuen uns u.a. über die Vielzahl an zertifizierten Tourismusanbietern in der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg und über das neue Engagement der Stadt Halle (Saale) in Sachen Barrierefreiheit.  Auch in weiteren Orten Sachsen-Anhalts wird gemeinsam mit vielen Leistungsträgern großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. So erschließen wir uns im Tourismus eine neue und stetig wachsende Kundengruppe, wir binden Stammgäste und steigern Umsatz und Gewinn“.

Aber nicht nur die Museen in Halle (Saale), sondern auch viele einzelne Anbieter sehen das Projekt „Reisen für Alle“ als Chance zur Neuorientierung im Unternehmen und zur Neukundengewinnung. Eine besonderes Qualitätsprädikat erhielten darüber hinaus die vier Städte Magdeburg, Bernburg, Lutherstadt Wittenberg und Dessau-Roßlau als „barrierefrei geprüfter Tourismusort“ nach „Reisen für Alle“. Diese beinhaltet jeweils mindestens zehn Einzelzertifizierungen pro Ort sowie einige Ideen für buchbare Angebote. Sachsen-Anhalt ist damit Vorreiter bei der Anzahl dieser Orte, um Reisenden die Teilhabe an touristischen Aktivitäten zu ermöglichen.

Besonders erwähnt sei hier auch die Landeshauptstadt Magdeburg, eine der grünsten Städte Deutschlands und voller Zeugnisse der Kulturgeschichte. Vom 800 Jahre alten Wahrzeichen bis zur Sportarena sind zahlreiche Orte barrierefrei zugänglich. Wer einen Besuch in der Landeshauptstadt plant, sollte die Broschüre „OTTO für ALLE“ in die Hand nehmen. Sie bündelt barrierefreie Tourismusangebote der Ottostadt vom Stadtrundgang über entsprechend geeignete Unterkünfte bis hin zu Kultur- und Freizeitangeboten. Ein Stadtplan mit Kurzreiseführer in Leichter Sprache informiert zudem über alle wichtigen Magdeburger Sehenswürdigkeiten und Anlaufpunkte.

Hintergrund:

In Sachsen-Anhalt sind aktuell 200 Unternehmen nach dem bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ zertifiziert. Zwei Teilabschnitte (60 und 46 km) des Radweges R1 zwischen Wittenberg – Dessau (Roßlau) – Aken - Köthen (Anhalt) wurden ebenfalls mit dem Gütesiegel „Barrierefreiheit geprüft“ ausgezeichnet. Die restlichen beiden Teilabschnitte im Salzlandkreis und im Harz werden bis Jahresende 2023 geprüft. Somit ist dann der Europaradweg R1 in Sachsen-Anhalt komplett nach den Kriterien „Reisen für Alle“ zertifiziert.

Weitere Informationen finden Sie unter https://sachsen-anhalt-tourismus.de/reisen-fuer-alle

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