Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Wirtshaus im Spessart, die uns Wilhelm Hauff aufgeschrieben hat. Er erzählt davon, daß man „stundenlang reiten konnte, ohne einen Menschen zutreffen“. Dies gilt, in gewisser Weise immer noch. Ist der Spessart doch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland. Dies lag an den Mainzer Erzbischöfen und ihrer Jagdleidenschaft, denn sie erkoren den Spessart zu ihrem Jagdgebiet. In dieser prägten lichte Eichenwälder mit viel Wild und Vögeln den Spessart. Orte waren selten, meist an den Flussläufen gelegen. Daher kommt auch der Name, im Nibelungenlied wurde das Gebiet Spetshard, also Bergwald der Spechte, genannt. Im Volksmund heißt er auch heute noch Spechtswald. Erst im 19. Jhd änderte das, die Eichen wurden abgeholzt und durch schnell wachsende Fichten und Kiefern ersetzt. Sie prägen heute dieses noch immer stille Mittelgebirge.Allerdings versucht man nun, die Spessart-Eiche wieder anzusiedeln.
Der Main umschließt den Spessart an 3 Seiten, lediglich im Norden wird der Spessart vom Tal der Kinzig gegenüber dem Vogelsberg abgegrenzt.
Aschaffenburg ist das westliche Tor zum Spessart. Auch diese Stadt wurde von den Mainzer Erzbischöfen geprägt. Das Schloß Johannisburg ist das sichtbarste Zeichen ihrer Bau- und Repräsentationslust. Ein anderes Schloß ist ebenfalls sehenswert: Schloß Mespelbrunn, steingewordenes Märchen und Jagdschloß.
Sonst gibt es im Spessart nicht viel bedeutendes zu sehen, mehr dafür an seinen Rändern. Entlang des Mains gibt viele interessante Städte und Orte, auch im Kinzigtal.
Touristik-Information Spessart-Main-Odenwald
Bayernstraße 18
63739 Aschaffenburg
Tel 06021 - 39 42 71
Fax 06021 - 39 42 58
Tipps-for-Trips.de ist eine Webpräsenz von Tipps Media & Verlag UG

Weitere Seiten von Tipps Media & Verlag: