Der alte Witz, im welchem Wald stehe nur ein Baum – der bezieht sich auf den Odenwald und seine Hymne, nun, ein paar mehr sind es schon, in diesem Mittelgebirge, das westlich des Rheingrabens liegt und seine größte Höhe, 626 m, im Katzenbuckel bei Eberbach am Neckar erreicht.Der durchbricht den Odenwald und bildet so sein romantisches Tal mit vielen Burgen und idyllischen Orten, von denen Hirschhorn sicher der schönste ist. Im Süden verläuft er bis etwa zur A6, im Norden ist der Main seine Grenze. Nur im Osten verliert sich der Odenwald, ohne deutliche Grenze, im fränkischen Hügelland, Buchen und Walldürn sind seine östlichsten Orte. Langgezogene, recht flache Bergrücken. die fast alle von Norden nach Süden gerichtet sind, charakterisieren den inneren Odenwald. Bäche und Flüsse eilen In den Tälern dem Neckar oder dem Main entgegen. Nach Osten verflacht sich die waldreiche Landschaft allmählich.
– schon zu Zeit der Römer nannte sich der alte Handelsweg, der entlang der Höhen, geschützt von den ungesunden Sümpfen des Rheintales, entlang führte, „strada montana“. Die heutige Bundesstraße 3 folgt dieser alten Straße zwischen Heidelberg und Darmstadt.
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