Bad Kissingen: Zum zehnten Mal Sprungbrett für Klavierstars

 

Bad Kissingen, 07. September 2012 . Der Wettbewerb „Kissinger KlavierOlymp“ geht in seine zehnte Runde: Vom 4. bis zum 7. Oktober 2012 treten erneut sechs junge Pianistinnen und Pianisten unter 27 Jahren gegeneinander an. Allen Gewinnern der drei Jury- und des Publikumspreises ist die Teilnahme am KISSINGER SOMMER 2013 sicher – der Sieger spielt einen Soloabend mit großem Orchester.

Regentenbau Bad Kissingen (c)  Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH

Die Namen der sechs Kombattanten – Piotr Pawlak, Mischa Kozlowski (beide Polen), Magdalena Müllerperth, Leonard Schlüter (beide Deutschland), Beatrice Magnagni (Italien) und Da Sol Kim (Südkorea) – wird sich das Publikum merken müssen. Denn viele der Gewinner der bisherigen neun „KlavierOlymp“-Wettbewerbe sind inzwischen anerkannte Stars der Klassikszene. „Natürlich legen wir die Latte hoch“, sagt Erna Buscham vom „Kissinger KlavierOlymp“. „ Alle eingeladenen Pianisten müssen bereits Preisträger anderer internationaler Wettbewerbe sein. Wir sind stolz darauf, dass der Kissinger KlavierOlymp und der KISSINGER SOMMER für viele junge Stars wichtige Meilensteine auf dem Weg in die internationalen Konzertsäle sind. Das ist genau das, was wir erreichen wollen: Für die Pianisten eine lohnenswerte Herausforderung – und für das Kissinger Publikum Klavierabende voller Musikalität und Virtuosität.“

Die kommenden Stars des „10. Kissinger KlavierOlymps“

 

Piotr Pawlak (*1998 in Danzig) erhielt im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht. Seit September 2009 ist er Student an der Musikakademie in Danzig. Der Junior des diesjährigen KlavierOlymps spielt zudem Orgel und komponiert. Piotr Pawlak gewann zahlreiche Preise beim Chopin-Wettbewerb in Budapest und siegte bei Pablo Sarasate in Spanien und beim EPTA-Klavierwettbewerb in Polen. Weitere erste Preise erhielt er in Belgien und Polen. (Donnerstag, 4.10., 19:30 Uhr, Rossini-Saal, Werke von Beethoven, Chopin, Debussy u. a.)

Mischa Kozlowski (*1989 bei Danzig) begann mit sieben Jahren Klavier zu spielen. Er studiert heute an der Fryderyk-Chopin-Hochschule für Musik in Warschau. Zu seinen Preisen gehören der Gewinn des polnischen Wettbewerbs für Duos mit Klavier (2012), der „Gold Parnassus Prize“ in Polen (2011), zudem war er Preisträger beim 9. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt (2009) und beim Polnischen Chopin-Wettbewerb (2008). (Freitag, 5.10., 19:30 Uhr, Rossini-Saal, Werke von Bach/Busoni, Beethoven, Liszt u. a.)

Magdalena Müllerperth (*1992 in Pforzheim) erhielt ab dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht. 2003 wurde sie an der Musikhochschule Karlsruhe als Jungstudentin aufgenommen und studierte von 2007 bis 2010 an der Hamline University in St. Paul, Minnesota. Seit Herbst 2010 setzt sie ihr Studium am Mannes College in New York fort. Seit 1999 errang sie über 30 Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. (Samstag, 6.10., 11:00 Uhr, Rossini-Saal, Werke von Bach, Beethoven, Chopin, Berg, Ravel, Liszt)

Leonard Schlüter (*1989 in Würzburg) erhielt ab 1992 ersten Klavierunterricht. Bereits 1995 bis 2005 gewann er diverse Preise bei „Jugend musiziert“, 2000 wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik in Würzburg, ab 2002 an der Musik-Hochschule in Hannover bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, ab 2006 am Salzburger Mozarteum. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und gab zahlreiche Soloabende im In- und Ausland. (Samstag, 6.10., 15:30 Uhr, Rossini-Saal, Werke von Beethoven, Ravel, Mozart, Liszt)

Beatrice Magnani (*1988 in Cremona) erhielt mit sechs Jahren ersten Klavierunterricht. Sie besucht derzeit die Accademia Pianistica Internazionale „Incontriconil Maestro“ in Italien. Sie erhielt erste Preise bei 20 nationalen und internationalen Wettbewerben, war unter anderem 2010 Gewinnerin beim Klavierwettbewerb „Piano Campus“ in Frankreich. Sie trat unter anderem im Tschaikowsky-Saal (Moskau), in der Petersburger Philharmonie und in der Sala Verdi (Mailand) auf. (Samstag, 6.10., 19:30 Uhr, Rossini-Saal, Werke von Mozart, Rachmaninoff, Chopin)

Da Sol Kim (*1989 in Südkorea) begann mit elf Jahren Klavier zu spielen – zunächst durch Zuhören und Nachspielen. Von 2002 bis 2006 studierte er an der Kunstoberschule in Pusan und an der University of National Arts (Seoul), außerdem an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig (ab 2006) und an der Musikhochschule Hannover (ab 2010). Er war Preisträger unter anderem der Queen Elisabeth Competition in Brüssel. (Sonntag, 7.10., 11:00 Uhr, Rossini-Saal, Werke von Schumann, Brahms, Ravel)

 

Ein Abschlusskonzert mit allen sechs Teilnehmern findet am Sonntag, 7.10., um 18:00 Uhr im Rossini-Saal statt.

 

 

Früher auf dem „Kissinger KlavierOlymp“ – heute in aller Welt

 

Besonders begabte Teilnehmer früherer „Kissinger KlavierOlymp“-Wettbewerbe wie Igor Levit, Martin Helmchen, Nikolai Tokarev, Kit Armstrong, Herbert Schuch und Michail Lifits sind seit ihrer Teilnahme auch bei fast jedem KISSINGER SOMMER dabei, haben Starqualitäten entwickelt und treten inzwischen weltweit auf. Gleich beim ersten Anlauf 2003 traten der Deutsche Martin Helmchen sowie die beiden Russen Nikolai Tokarev und Kirill Gerstein beim Tasten-Wettbewerb im fränkischen Kurbad auf. Alle drei gehören inzwischen zu den führenden jungen Vertretern der europäischen Klavierszene. So erhielt Nikolai Tokarev 2006 den „Orpheum Public Award“ beim 8. Internationalen Orpheum Musik Festival, belegte den 2. Platz beim „Géza-Anda-Wettbewerb“ und erhielt 2008 den „Echo Klassik“ als bester Nachwuchskünstler. Mittlerweile konzertierte er unter anderem mit den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem BBC Philharmonic Orchestra. Martin Helmchen feierte, begünstigt durch den 2006 gewonnen „Credit Suisse Young Artist Award“, sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern. Seither tritt er mit international renommierten Orchestern auf, unter anderem dem Orchestre de Paris und dem BBC Symphony Orchestra. Zudem arbeitet er mit namhaften Dirigenten zusammen, darunter Andris Nelsons und Marek Janowski. Für Soloabende reiste er bereits nach New York, Frankfurt, London, Zürich und Bilbao. Nicht weniger beeindruckend war der zweite Jahrgang 2004. Drei Deutsche fielen auf: Igor Levit, Alice Sara Ott und Martin Stadtfeld. Auch sie sind heute international unterwegs, treten als Solisten großer Sinfonieorchester auf, geben Klavierabende in vielen berühmten Konzertsälen Europas, Amerikas und Japans. Igor Levit gewann internationale Preise beim Maria Callas Grand Prix Athen, beim Anton-Rubinstein-Wett bewerb und beim Hamamatsu-Wettbewerb in Japan. Die dritte „KlavierOlympiade“ (wie der „KlavierOlymp“ damals noch hieß) gewann Herbert Schuch. Das herausragende Talent arbeitet unter anderem mit dem London Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg, dem RSO Wien, dem Orchestre National de Lyon und der Dresdner Philharmonie. Im Jahr 2012 erhielt er den „Echo Klassik“ in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“. 2006 gewann der 13 Jahre alte Kit Armstrong den KlavierOlymp (gemeinsam mit dem Norweger Christian Ihle Hadland). Seitdem ist der Konzertkalender des Jungstars mit Soloengagements mit dem Leipziger Gewandhausorchester, den Bamberger Symphonikern und dem Mozarteum Orchester Salzburg und mit gemeinsamen Auftritten mit dem Szymanowski Quartet und Adrian Brendel gefüllt. Vom Musikkollegium Winterthur, dem Klavierfestival Ruhr und dem Musiktagen Hitzacker kamen sogar Kompositionsaufträge. Mittlerweile erhielt er fünf Morton Gould Young Composer Awards von der ASCAP Foundation und den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Im fünften Jahr des Kissinger Klavierwettstreits (2007) wurde unter anderem Michail Lifits ausgezeichnet. Er ist ebenfalls international unterwegs und wurde zu Solo-Engagements in die Carnegie Hall und ins Lincoln Center in New York, zum NCPA in Peking und in die Tonhalle in Zürich geladen. Er ist regelmäßig auf internationalen Festivals zu sehen. Auch seine Orchester-Engagements sind international angehaucht. So arbeitete er mit dem Hilton Head Symphony Orchestra oder dem Orchestra Sinfonica Siciliana.

 

Weitere Informationen zum „Kissinger KlavierOlymp“ gibt es unter www.badkissingen.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/badkissingen.de .

 

 

 

Den „Kissinger KlavierOlymp“ gibt es seit 2003. Sechs internationale junge Pianistinnen und Pianisten treten gegeneinander an. Die drei offiziellen Preise werden von einer vier- bis fünfköpfigen Fachjury vergeben. Den Publikumspreis vergeben nur Abonnenten , die alle sechs Einzelkonzerte und das Abschlusskonzert besucht haben. Alle Preisträger eines Jahres werden zur Mitwirkung beim jeweils nächstjährigen internationalen Musikfestival KISSINGER S OMMER eingeladen. Der Gewinner des ersten Preises tritt als Solist mit großem Orchester auf. Der Wettbewerb wird durch privates Sponsoring vor allem von Mitgliedern des Fördervereins Kissinger Sommer finanziert – der Bezirk Unterfranken, das Hotel Kaiserhof Victoria und die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne unterstützen es großzügig. Seit dem Start des Festivals gibt es auch die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk , der in jedem Jahr das Abschlusskonzert aufzeichnet.

Bad Kissingen ist laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage der bekannteste Kurort Deutschlands. Am südöstlichen Rand des Naturparks Bayerische Rhön gelegen, bietet Bad Kissingen vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Aufenthalt – von Freizeitaktivitäten über Wellness und Gesundheit bis hin zu Tagungen und Kongressen. Veranstaltungen wie das internationale Musikfestival KISSINGER SOMMER setzen ganzjährig kulturelle Glanzlichter in traditionsreichem Ambiente. Schon historische Persönlichkeiten wie Kaiserin Elisabeth „Sisi“ von Österreich-Ungarn und Fürst Otto von Bismarck schätzten die Heilquellen und die gesellschaftlichen Ereignisse des Kurbads gleichermaßen.

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