D41 Steinwald, Fichtelgebirge und Frankenwald

Es ist eine steinige Ecke, ganz oben im Bayern. die Region grenzt an die Tschechische Republik, an Thüringen und an Sachsen. Drei Gebirge, geologisch gesehen, bestimmen die Landschaft, getrennt durch Senken und Flussläufe.

Landkarte Fichtelgebirge/Steinwald/Frankwald (c) Gottfried Pattermann

  • Fichtelgebirge

Das Fichtelgebirge, in der nördlichsten Ecke von Bayern, hat die Form eines Hufeisens, das nach Osten offen ist. Die höchsten Berge sind der Schneeberg mit 1051 und der Ochsenkopf mit 1023 m, Sie liegen beide im westlichsten Teil des Fichtelgebirges. Der nördliche Arm, das Waldsteingebirge, zieht sich in Ost-West-Richtung fast bis zur Grenzen nach Tschechien. Der südliche Arm, die Kösseine und der Steinwald erreichen Höhen bis 800 m. Hier entspringen gleich vier bedeutende Flüsse Deutschlands: die Saale, die sich nach Norden wendet, die Eger, die in östlicher Richtung zur Elbe fließt, die Naab, die nach Süden fließt und bei Regensburg in die Donau mündet, und schließlich der Main, der nach Westen fließt und bei Mainz in den Rhein mündet. Es ist ein raues Land, das seinen Bewohnern nie viel gab und sehr viel abverlangte. Holz und Granit waren die Schätze des Fichtelgebirges. In zahlreichen Steinbrüchen, zum Beispiel bei Bad Berneck und am Epprechtstein, wurde das harte, zähe Gestein abgebaut. Auch Glas- und Porzellan-Herstellung waren früher bedeutende Erwerbszweige im Fichtelgebirge, heute sind jedoch nur noch wenige Betriebe erhalten.Heute ist das Fichtelgebirge vor allem Ferienregion. Bedeutende Fremdenverkehrsorte sind Warmensteinach, Bad Berneck, Wunsiedel oder Bischofsgrün.

Das gesamte Gebiet des Fichtelgebirges ist Naturpark, im Süden der Naturpark Steinwald, im Norden der Naturpark Fichtelgebirge, der die gesamte Region zwischen Bayreuth und der Grenze zu Tschechien einnimmt.

 

 

  • Der Steinwald

Der Steinwald ist eine Waldgebirgslandschaft, friedlich und verschlossen. Erst sehr spät im Mittelalter wurden seine Ränder besiedelt, tiefe Wälder mit nur wenigen Wegen sind seine Merkmale. Stundenlang können Sie wandern, vorbei an zahllosen Flüsschen und Bächen, an größeren und kleineren Seen, auch an Mooren, ohne vielen Menschen zu begegnen. Nur in wenigen Regionen Mitteleuropas findet man so viel Ruhe. Hier findet manch einer zu sich selbst. In den dicht bewaldeten Hängen und verwitterten Bergrücken ragen überall riesige Felsgruppen auf, die oft eigentümliche Namen tragen: Saubadfelsen, Zipfeltanne oder Räuberfelsen.

 

  • Der Frankenwald

Der Frankenwald, nördlich des Fichtelgebirges gelegen und das Bindeglied zum Thüringer Wald, hat einen ganz anderen Charakter. Hier überwiegen waldbedeckte Hochflächen, die von zahlreichen Flusstälern zerschnitten sind. Der Hauptfluß, die Rodach, verlässt bei Kronach den Frankenwald. Der Frankenwald ist zum größten Teil Naturpark und damit geschützte Natur- und Kulturlandschaft. Er besticht durch seinen für deutsche Mittelgebirge ungewöhnlich schnellen Wechsel von Hochflächen, dicht bewaldeten Bergrücken und Wiesentälern. Mehr als die Hälfte seiner Fläche von über 100.000 Hektar ist bewaldet - mit der Fichte als "Brotbaum" des Frankenwaldes. Grauwacke, Tonschiefer, Kalkgesteine und Eisenstein bestimmen das Relief, und der Diabas ist noch heute Zeuge des urzeitlichen Vulkanismus. Zahlreiche Flüsse und Bäche durchziehen das Gebiet und waren einst Transportwege für die Holzwirtschaft. Das Klima ist teilweise herb und markant wie die Landschaft und bietet im Winter in der Regel ausreichende Schneemengen gerade für nordischen Wintersport. Höchster Berg im Frankenwald ist der Döbraberg bei Schwarzenbach a. Wald mit 794 Metern ü. NN.

 

Info Weitere Informationen:

Tourist Information Fichtelgebirge

Rathaus

D-95686 Fichtelberg

Tel: 09272-969030 Fax: 09272-9690366

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

FRANKENWALD TOURISMUS

Adolf-Kolping-Straße 1

96317 Kronach

Fon: 01805 - 366 398 (14 ct/min)

Fax: 01805 - 329 398 (14 ct/min)

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Jean-Paul-Gedenkpyramide im Fichtelseemoor – steinernes Denkmal mit Inschrift zum 100. Todestag des Schriftstellers, umgeben von Natur im Fichtelgebirge.
Radelnd Bayerns Burgen erobern, hier vor der Veste Oberhaus mit dem Oberhausmuseum Passau  Bild: Oberhausmuseum Passau/Marcel Peda
Der Frankenwald -  Wandern am Rennsteig  © Frankenwald Tourismus

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