Auf den Spuren von Sagen in Schottland

Auf den Spuren schottischer Sagen – Eine Reise ins Reich der Mythen und Legenden
Schottische Landschaft - das Reich der Mythen und Sagen Bild von Chuck Henjes

Mehr als die Hälfte der Deutschen interessiert sich für schottische Sagen, Mythen und Legenden – Daten enthüllen die Top 10 der besten Orte für mystische Begegnungen 

  • Fast die Hälfte der Deutschen stimmt zu, dass es ein Hauptgrund für eine Reise ist, mehr über lokale Sagen, Mythen und Legenden zu erfahren.  
  • Von diesen Befragten möchten 86 % Schottland besuchen, um Orte mit Verbindungen zu Sagen, Mythen und Legenden zu erkunden. 
  • VisitScotland, Schottlands nationale Tourismusorganisation, enthüllt die besten Orte in Schottland, um einer mystischen Kreatur zu begegnen.  

Die gruselige Jahreszeit naht und viele sind auf der Suche nach Erlebnissen, die sie in die richtige Stimmung versetzen. Mit einer Kultur, die reich an Geheimnissen, Folklore und mystischen Wesen ist, bietet Schottland die ideale Kulisse dafür. 

Einer neuen Umfrage von VisitScotland zufolge gaben insgesamt 57 % der Deutschen an, sich für schottische Mythen und Legenden zu interessieren. Die Umfrage zeigte auch, dass fast die Hälfte (48 %) der Deutschen angeben, dass es für sie ein Hauptgrund für eine Reise ist, mehr über lokale Mythen und Legenden zu erfahren. Von diesen Befragten sagen 86 %, dass sie Schottland speziell aus dem Grund besuchen möchten, um Orte mit Verbindungen zu Sagen, Mythen und Legenden wie dem Ungeheuer von Loch Ness, Merlins Grab oder dem Mackenzie-Poltergeist zu erkunden. 

Zur Unterstützung der deutschen Reisenden, die auf der Suche nach Mythen und Legenden eine Schottlandreise planen, hat VisitScotland mithilfe der Datenbank für paranormale Phänomene (Paranormal Database) eine Übersicht der Orte erstellt, an denen die Chancen für eine Begegnung mit übernatürlichen Wesen am größten sind. Der Guide identifiziert die Orte mit der größten Anzahl mystischer Begegnungen, sei es mit Nessie, den berühmten Selkies, Kelpies oder sogar Geistern. 


  

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Wer in eine Welt voller Mythen und Legenden eintauchen möchte, findet in den schottischen Highlands ein unwiderstehliches Abenteuer. Die dramatischen Landschaften mit ihren nebelverhangenen Gipfeln und urzeitlichen Seen stecken voller jahrhundertealter Folklore. Die Datenbank für paranormale Phänomene listet 115 mysteriöse Sichtungen in der Region, darunter auch Kreaturen wie Nessie, das legendäre Seeungeheuer, das im Loch Ness hausen soll. Besucher, die darauf hoffen, einen Blick auf das berühmte grüne Wesen zu erhaschen, sollten für die besten Chancen das Südufer des Sees aufsuchen. 

Das Schlachtfeld von Culloden ist ein weiterer sehenswerter Ort, der von den Geistern derer heimgesucht werden soll, die hier am 16. April 1746 in der Schlacht von Culloden ums Leben kamen. Es war eine der berüchtigtsten britischen Schlachten, es ist also kein Wunder, dass dieses Schlachtfeld zu den am stärksten heimgesuchten Orten der Region gehört. 

Unterkunft: Loch Ness Country House Hotel 


Mit 60 gemeldeten Sichtungen in der Datenbank ist auch dies eine Region mit mystischem Flair. Zu den rätselhaftesten Orten gehört MacKinnon’s Cave auf der Isle of Mull, eine der tiefsten Höhlen in der Region, um die sich viele Geschichten ranken. Sie wurde nach dem keltischen Mönch Abbot MacKinnon benannt und ist ein äußerst geheimnisvoller Ort. Ihre dunklen Tiefen haben als Inspiration für zahllose fantastische Erzählungen gedient. Besonders beliebt ist eine Legende, die besagt, dass Oger – monströse Kreaturen, die als große, groteske Wesen mit einer Vorliebe für Menschenfleisch dargestellt werden – in der Höhle leben sollen. Die dunkle und mysteriöse Atmosphäre der Höhle hat diese Gruselgeschichten noch verstärkt und der Höhle den Ruf als Ort, an dem Legenden zum Leben erwachen, eingebracht. 

Unterkunft: Pennygate Lodge B&B 


Die Äußeren Hebriden sind mit 37 gemeldeten Sichtungen ein klarer Hotspot für das Übernatürliche. Es ist kein Wunder, dass es in dieser zauberhaften Region so viele mystische Begegnungen gibt. Angeblich sollen Kelpies rund um das Dorf Leurbost an der Ostküste der Isle of Lewis gesichtet worden sein. Schottische Kelpies gehören zu den legendärsten und furchteinflößendsten Kreaturen in der Folklore. Diese mystischen Wasserpferde sind für ihr boshaftes Wesen bekannt und werden oft an tiefen Seen oder rauschenden Flüssen gesichtet. Sie könnten sich in Menschen verwandeln, sind so stark wie zehn normale Pferde und wenn ihr Schweif aufs Wasser schlägt, klingt das Geräusch wie Donner – unheimlich! 

Unterkunft: Snowberry Cottage 


 

Auf den schottischen Inseln liegt etwas wirklich Magisches in der Luft und Orkney ist da keine Ausnahme, denn es wurden 29 Sichtungen seltsamer Kreaturen auf den Inseln gemeldet. Auf der Isle of Sanday, der größten der nördlichen Orkney-Inseln, behaupten Menschen, Selkies gesehen zu haben, die in der schottischen Folklore eine große Rolle spielen. 

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Geschichten über Selkies sind besonders auf den Äußeren Hebriden, Orkney und Shetland weit verbreitet. Selkies sind für ihre besondere Fähigkeit bekannt, zwischen Robben- und Menschengestalt wechseln zu können, indem sie ihr Fell ablegen und wieder anziehen. Menschliche Selkies sollen unglaublich attraktiv, anmutig und gutherzig sein, was oft dazu führt, dass alle, die ihnen begegnen, sich Hals über Kopf verlieben. 

Unterkunft: Quoyayre Cottage 


 

Mit ihren historischen Burgen, versteckten Wäldern und alten Legenden ist Fife eine Region voller Geheimnisse. Die Datenbank listet 29 mystische Sichtungen in der Region auf. Eine der bekanntesten Legenden der Region ist die der Hexe von Fife.  

Vor langer Zeit wurde ein Mann misstrauisch, als seine Frau immer wieder nachts aus dem Haus schlich. Er war überzeugt, dass sie etwas im Schilde führte. Als er sie zur Rede stellte, gab sie zu seinem Schrecken zu, eine Hexe zu sein, und erzählte von ihren magischen Eskapaden, seien es Ausritte auf verzauberten Pferden oder Ausflüge in ferne Länder.  

Die Neugierde übermannte ihn, vor allem, als er von der Gelegenheit erfuhr, einen seltenen Wein zu ergattern. Also folgte er seiner Frau eines Nachts heimlich in einen Keller, doch er wurde ertappt und dazu verurteilt, als Hexenmeister verbrannt zu werden. Als schon alles verloren schien, tauchte seine Frau auf, getarnt als grauer Vogel, und sprach einen Zauberspruch, der ihm die Flucht ermöglichte. Er beschloss, sich nie wieder in die Geheimnisse seiner Frau einzumischen. 

Unterkunft: Oswald House 


 

Edinburgh gilt zu Recht als eine der am meisten heimgesuchten Städte der Welt. Mit ihren dunklen, verwinkelten Straßen, alten Gebäuden und historischen Friedhöfen hat die Stadt eine gespenstische Atmosphäre, die schon seit Jahren Geisterjäger anzieht. Greyfriars Kirkyard, der wohl berühmteste Friedhof in Edinburgh, bietet gespenstische Ausblicke auf die Altstadt und Edinburgh Castle. Unter den unzähligen Geistergeschichten, die sich um die Stadt ranken, ist der Mackenzie-Poltergeist von Greyfriars eine der bekanntesten. 

Der Mackenzie-Poltergeist spukt angeblich im Mausoleum von Sir George Mackenzie, einem schottischen Anwalt und Schriftsteller, herum. Im Jahr 1998 brach ein Obdachloser in das Mausoleum ein und legte versehentlich eine Grube mit den sterblichen Überresten von Pestopfern frei, was zu einer schrecklichen Begegnung mit dem Poltergeist führte, die ihn in die Flucht schlug. Seitdem berichten Besucher des Mausoleums von unheimlichen Begegnungen, von Kratzern und Bissen bis hin zu dem Gefühl, von einer unsichtbaren Kraft angegriffen zu werden. 

Edinburgh

 Unterkunft: Radisson  


Perthshire ist eine Region, deren dichte Wälder und ruhige Seen von magischen und geheimnisvollen Geschichten durchdrungen sind. Wenn Sie nach übernatürlichen Erfahrungen suchen, sollten Sie unbedingt das Perth Theatre besuchen. Es heißt, das Theater werde von der Grauen Dame heimgesucht, einer Frau in historischer Kleidung, die einen schwachen Geruch von altem Tabak verströmen soll. 

Der gruselige Ruf des Theaters wird durch ein gespenstisches Foto der Grauen Dame bestärkt. Das Bild, das von einem Mitarbeiter aufgenommen wurde, zeigt eine graue nebelhafte Gestalt auf einem Balkon, die auf die Restaurierungsarbeiten unter ihr herabschaut, während die Arbeiter nichts von der Präsenz über ihnen ahnen.  

Unterkunft: Salutation Hotel 


Die Scottish Borders sind mit ihren geheimnisvollen Ruinen und jahrhundertealten Geschichten ein großartiger Ort, um die legendäre Vergangenheit Schottlands zu entdecken. Mit 25 in der Datenbank verzeichneten Sichtungen wartet hier eine Landschaft, die reich an alten Erzählungen ist. 

Eine der faszinierendsten Legenden ist die Geschichte von Merlins Begräbnis. Örtlichen Überlieferungen zufolge wurde der berühmte Zauberer auf einer Wiese östlich des River Tweed und nördlich der Kirche von Drumelzier beigesetzt. Diese Erzählung stammt aus dem Mittelalter und wird in historischen Texten wie der Vita Merlini Silvestris (einem lateinischen Gedicht über das Leben Merlins) und Walter Bowers Scotichronicon (einer Chronik aus dem 15. Jahrhundert) erwähnt. 

Unterkunft: Dryburgh Abbey Hotel 


Mit 22 Sichtungen, die in der Datenbank für paranormale Phänomene aufgeführt sind, bietet Aberdeenshire eine spannende Mischung aus Geschichte und Geheimnissen für alle, die auf der Suche nach übernatürlichen Erscheinungen sind. Aberdeenshire ist als „Schottlands Burgenland“ bekannt, denn hier befinden sich über 260 Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Ruinen – das sind mehr Burgen pro Hektar als irgendwo sonst in Großbritannien. 

Unter diesen Burgen sticht Crathes Castle mit einem besonders gruseligen Ruf heraus. Der berühmteste Geist ist die Grüne Dame. Man sagt, es sei der Geist eines Mädchens, das verschwand, nachdem ihr Vater ihre heimliche Schwangerschaft entdeckte. Viele Besucher, darunter auch Königin Victoria, berichteten von Sichtungen der Grünen Dame, die mit ihrem Kind in der Burg umherwandern soll, und von plötzlichen Temperaturstürzen. 

Crathes Castle soll außerdem von der Weißen Dame, Bertha de Bernard, heimgesucht werden. Der Legende nach verliebte sich Bertha in einen Cousin, der das Schloss besuchte, doch er war bereits einer anderen versprochen. Kurz darauf starb Bertha unter mysteriösen Umständen, was zu Gerüchten führte, die Mutter ihres Liebhabers habe sie vergiftet. Berthas Vater verfluchte die Familie und seither soll die geisterhafte Weiße Dame in der Burg spuken. Wer weitere Spukschlösser erkunden möchte, sollte unbedingt Schottlands Castle Trail besuchen. 

Unterkunft: East Lodge bei Crathes Castle 


Die 22 gemeldeten Sichtungen auf den geheimnisvollen Shetland-Inseln ziehen alle, die sich für das Übernatürliche interessieren, in ihren Bann. Die Inseln sind von einer reichen Folklore durchdrungen, die schon lange vor der Neuzeit ein zentraler Aspekt der Inselkultur war. In den zahlreichen Sagen spielen Meerjungfrauen eine große Rolle, die sowohl für ihre Schönheit als auch für ihr Streben nach der Liebe eines sterblichen Mannes bekannt sind und diese oft mit Heiratsversprechen locken. 

Eine der berühmtesten Meerjungfrauenlegenden stammt von der nördlichen Shetland-Insel Unst. Der Sage nach lockte eine Meerjungfrau die zwei verfeindeten Riesen Herman und Saxa ins Meer und forderte sie dazu heraus, ihr zum Nordpol zu folgen, wo beide auf tragische Weise ertranken. 

Unterkunft: Overby House 


Um mehr über schottische Sagen, Mythen und Legenden zu erfahren, besuchen Sie bitte: https://www.visitscotland.com/de-de/inspiration/culture/myths-legends  

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