Danai Beach Resort & Villas, Chalkidiki

Hotel Danai Beach Resort & Villas, Chalkidiki  Bild: Hotel
Rund 50 Autominuten vom Flughafen Thessaloniki entfernt befindet sich die Halbinsel Sithonia inmitten der Ägäis – das ruhige verborgene Paradies der Griechen. Gut von der Aussenwelt abgeschirmt, liegt an einer kleinen, privaten Sandbucht das zur Leading Hotels of the World Gruppe gehörende Danai. Der Name stammt aus der griechischen Mythologie. Die Gründerin trägt diesen Namen mit Stolz und wird vom Personal mit Misses Danai angesprochen, obwohl sie eigentlich den Namen ihres deutschen Mannes trägt – Riefenstahl. Das Paar hat 1975 mit dem ersten Gebäude ein Hotel eröffnet, welches eine Metamorphose und beachtlichen Zuwachs erfahren hat. Heute sind es sieben Hotelgebäude mit 56 Suiten und sechs Villen. 18 unterschiedliche Suiten und Villen garantieren Individualität pur. Sogar Suiten derselben Kategorie sind total unterschiedlich. So zum Beispiel die sehr empfehlenswerte „Mediterranean“ Suite. Einmal ist sie mehrheitlich klassisch mit riesigem Sitzplatz und im Haupthaus mit der Zimmernummer 56 eine Insel aus 1001 Nacht innerhalb der Hideaway Oase. Wer sich nicht scheut viele Stufen zu erklimmen, dem empfehlen wir, diese wunderbaren Räume zu buchen. Spezielle Wünsche werden dem Gast von den Augen abgelesen und meisterhaft als Überraschung inszeniert: Ein romantisches Bad mit Rosenblättern in einer freistehenden Badewanne auf der Terrasse der eigenen Villa oder ein Candle-Light-Dinner für zwei am Privatstrand, kleine, persönlich gestaltete Events wie der „Maria Callas Abend“ mit Champagner und Fackeln am Meer oder ein privates Klavierkonzert am Strand entführen den Gast in den ganz speziellen Danai Beach Spirit.
 

Shopping


Die hoteleigene Shoppingmeile erstreckt sich über rund 25 Meter – klein, aber oho. In der Boutique findet man exklusive Sommerkleidung und Brillen, im Mini Markt Zeitschriften und Sonnenschutzmittel. Die Auswahl ist eher bescheiden aber im Fall der Fälle vorhanden.

Suiten

Aus zwölf unterschiedlichen Suiten können Gäste ihren Erholungsurlaub auswählen. Von der 35 m2 kleinen Junior Suite (ab EUR 440) bis zur gewaltigen 190 m2 grossen Mediterranean Suite mit zwei Schlafzimmern (ab EUR 1750) stehen mannigfache Möglichkeiten zur Auswahl. Für zwei oder vier Personen. Mit oder ohne privatem Pool. Die Einrichtungen sind harmonisch. Die Böden sind wie die Badezimmer mit Marmor ausgelegt und halten die Zimmertemperatur schön kühl. Einzig gewisse Kleinigkeiten sind nicht stimmig: Der Fernseher in der Zimmerkategorie Suite weder im Blickwinkel des Bettes noch des Sofas. Um so erstaunlicher, dass jeden Abend die Fernbedienung auf dem Nachttisch liegt. Für die Nespresso Kaffeemaschine müsste eine Wasserflasche bereit stehen. Das Leitungswasser ist zu chlorhaltig um einen guten Kaffee aufzubrühen, das Wasser in der Minibar hingegen zu teuer...

Villen:
Die sechs Villen, welche vier bis acht Personen beherbergen, sind allesamt im selben Bereich der Hotel Anlage und kosten zwischen 2900 und 8000 Euro pro Nacht in der Nebensaison. Wenn man allerdings die Preise auf jeweils ein Paar herunterrechnet sieht es wieder ganz anders aus: Für einen Betrag zwischen 1450 und 2000 Euro pro Paar sind zum Teil ausserordentliche Villen zu mieten. Die White Villa zum Beispiel hat 950 m2 mit eigenem Infinity- und Whirlpool. Eine riesige Terrasse auf mehreren Ebenen, B&O TV, Cheminee, Küche und so weiter. Just auf diese Saison wurde sie total renoviert. Die Blue Riviera Villa hat mein Herz im Sturm erobert. 450 m2 Wohnen und Schlafen, sowie 700m2 Umgebung, ebenfalls mit Pool und Jaccuzzi. Eine coole Bar und ein Wohnzimmer mit vielen unterschiedlichen Polstergarnituren im Look der 70er Jahre. Ein Flügel. Der Clou: Das riesige Zeltdach des Wohnraumes lässt sich wie bei einem Cabriolet öffnen. Zauberhaft. Das habe ich auf keinem der Kontinente je erlebt. Bravo.
Spa: Als übersichtlich kann das kleine Spa bezeichnet werden. Das allerdings stört überhaupt nicht. Ein Hallenbad, drei gemütliche Wärmeliegen und drei schöne Saunen, inklusive Dampfbad stehen nebst den privat buchbaren Behandlungsräumen zur kostenlosen Nutzung bereit. Viele bestens bekannte Anwendungen können gebucht werden. Etwas überrascht hat uns, dass zum einen Gäste wie gewohnt sich nackt in die Finnische Sauna setzen, zum anderen Kinder in Badehosen und Mütter im Bademantel sich dazugesellen.

Die Restaurants

Andromeda: Phantastische Aussicht. Mächtige Pinien. Idyllische Terrasse. Luxuriöses Ambiente. Die Karte ist so vielseitig wie das Restaurant selbst. Leckere Vorspeisen. Phantastische Hauptspeisen. Geniale Desserts. Die Kompositionen, welche Chef Vasilis Mouratidis und Team auf den Teller zaubern, sind sagenhaft. Die Knospen auf der Zunge tanzen Samba und beweisen wieder einmal, wie richtig zubereitetes Essen schmecken sollte. Eine Ente, welche so zart ist, dass sogar die kross gebratene Haut auf der Zunge vergeht. Die Reduktion aus Bratensaft mit der richtigen Menge Orangensaft und –schale ergeben einen Traum. Ein Entrecôte welches man mit dem Löffel essen könnte, frischer Fisch zubereitet von Zauberhand und Desserts, welche man jeden Tag wieder kosten möchte. Bravo. Wenn ich Gault Millau Punkte vergeben könnte, dann wären es 19 an der Zahl.
Im Andromeda wird auch ein sensationelles Frühstücksbuffet aufgestellt. Lokale und internationale Speisen lassen jedes Gourmetherz in einer höheren Frequenz schlagen. Sehr zu empfehlen das Country Egg und Crêpes, welche natürlich dem Gästewunsch entsprechend frisch zubereitet werden. Auch hier kann ich besten Gewissens Bestnoten verteilen. Die Küche stellt mehrheitlich alle Speisen selbst her – inkl. Konfitüre, Brot und Brötchen sowie süsses Gebäck.
Sea Horse Grill: Direkt am Strand liegt die offen gehaltene Grill-Gaststätte. Das Meer rauscht, die Lichter brennen, Gasstrahler sichern warme, gemütliche Atmosphäre auch bei kühlen Nächten. Frischer Fisch am Stück wird zur Auswahl am Tisch präsentiert, wird auf den Punkt grilliert, filetiert und serviert. Gemüse vom Grill und eine einfache Sauce, bestehend aus erstklassigem Olivenöl, Zitronensaft und Rosmarin, ergänzen die Gaumenfreuden. Das Pitabrot ist ebenfalls hervorragend und sollte unbedingt geordert werden. Knapp 300 Gramm roher Fisch sollte pro Person bestellt werden, damit sich Gäste auch noch nach dem Dinner wohl fühlen. Wir wählen einen Dentex (Zahnbrasse) auf Empfehlung. Er wurde schonend mit der Angel gefangen und schmeckt ausgezeichnet. Das Fleisch ist fest und leicht ölig. Nebst dem himmlisch zubereiteten Fisch übertreffen alle Beilagen unsere Vorstellungen. Als Vorspeise haben wir eine Schüssel frischer Moules erhalten – die besten, welche ich je gegessen habe. Die Gemüse Bouillon, in welcher die Miesmuscheln gegart wurden, war für meinen Geschmack genial. Die MSC-zertifizierten Meeresbewohner wurden richtig gut gewässert, damit keine Verunreinigungen oder Sand zurückgeblieben sind. Auch hier steht sowohl die Küche als auch das Personal nahezu perfekt da.
Bachtses: Das Gartenrestaurant des Danai Beach besteht aus einer kleinen Küche ein paar Holzdielen, Tischen und urchigen, eher unbequemen Stühlen. Wir waren zu Gast zu einem Griechischen Abend mit Livemusik und Tanz. Der Abend war unverfälscht griechisch. Das Essen begann rund 30 Minuten nach Ankündigung. Wer keinen Ouzo oder Wein trinken mochte, musste lange auf das Wunschgetränk warten. Es ist jedoch immer eingetroffen. Leider sind die Tische für die vielen Vorspeisen zu klein. Somit ist der Tisch leider viel zu schnell überfüllt. Die Fleischplatte zu Schluss war ebenfalls perfekt zubereitet. Griechische Fleischbällchen (Keftedikia), Lamm, Schweinefleisch und Hähnchen. Mit der wachsenden Stimmung und dem Tanz wurde die Musik lauter und lauter – bis wir das kleine Fest verlassen mussten, um in der erholsamen Seite des Resorts unterzutauchen.
Squirrel: Leider haben wir das Open-Air Restaurant weder gesehen noch dort diniert. Es ist eine mit Auszeichnungen prämierte, kleine Gaststätte, welche ein Degustationsmenü voller molekularer Überraschungen aus dem Hut zu zaubern vermag. Viel Abstand von Tisch zu Tisch ermöglicht die viel geliebte privacy, in welcher Gäste ungestört auch persönliche Themen besprechen können.
Wein: Der Sommelier hat uns voller Stolz seinen Weinkeller gezeigt. Mit der Mimik eines Lächelns verriet er uns, dass sich während der heissen Sommertage viele Besucher im wohl klimatisierten Gewölbe einfinden, um gut eingekellerte Weine kennen zu lernen und notabene einen der 1700 verschiedenen Weine von Altmeister Dionysos zu degustieren. Champagner Freunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. 20 exquisite Schaumweine aus der Champagne warten darauf, mit ihren prickelnden Bläschen oder dem Herz der Flasche diejenigen zu verzaubern, welche dieses Mysterium verkosten.
Sea Side Bar: Direkt am Strand liegt die Bar für exotische Drinks, kühles Wasser oder Bier, belebenden Kaffee oder einen der vielseitigen Snacks. Die Bar wurde neu gestaltet und strahlt jetzt ein ruhiges, stimmiges und mediterranes Ambiente aus. Schatten spenden sowohl die mächtigen Pinien als auch Sonnenschirme. Alles in Allem wird die Kulinarik im Danai Beach zelebriert und wird allen Anforderungen verwöhnter Gäste gerecht. Auch Spezialwünsche oder Unverträglichkeiten werden nicht nur ernst genommen, sondern die Küche nimmt sich dem Anliegen der Gäste an und lässt auch einmal eine Zutat bei der Zubereitung weg.
Pool: Der Süßwasserpool liegt unterhalb des Hauptgebäudes unter alten Nadelhölzern und Palmen. Dort hat es genügend Schatten und dank der geringen Anzahl Liegestühle ist Mann/Frau auch dort fast für sich alleine. Leider ist der Pool nicht beheizt – ein Nachteil welchen man nur in der Nebensaison bemerkt.
Strand: Der 314 Meter lange Privatstrand ist übersichtlich. Das Wasser kristallklar. Die Liegen sind mindestens fünf Meter auseinander, zwei stehen immer zusammen. Der Strandservice packt die Matratzen in ein Fixleintuch und bringt frische Frottiertücher. Jeder Gast kann eine der 15 Cabanas buchen. Diese Zelte sorgen für noch mehr Privatsphäre mit einer großzügigen Liege, einer Polstergruppe mit Tisch, zwei Liegestühlen und einem mit Dekoration abgetrennten Strandbereich. Selbstverständlich werden alle erdenklichen Serviceleistungen angeboten – vom Brunch zur Massage bis zu einem Strand-Jacuzzi.
Für sportliche Betätigung gibt es vieles Aktivitäten: Stand-UP Paddle (SUP), Sit on Top Kanu, Windsurfen, Wasserski laufen, Katamaran segeln, schnorcheln oder tauchen und so fort. Ebenfalls liegt eine kleine Motoryacht vor Anker, welche für unterschiedliche Erlebnisfahrten gebucht werden kann.
Ausflug: Acht Taxi-Euros entfernt befindet sich die kleine Ortschaft Nikiti – früher Galipsos. In kurzer Zeit eroberten die Perser Galipsos, anschliessend Athen. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts wurde das Städtchen zerstört und bis ins 13. Jahrhundert nicht mehr bewohnt. Einhundert Jahre später wurde das Dorf Nikiti gegründet und hat sich während der osmanischen Besetzung bis heute durchgesetzt. Eine kleine aber gemütliche Strandpromenade lädt zum Verweilen ein. Wenn man schon nach Nikiti reist, dann sollte man nicht zurückfahren ohne an der Hauptstrasse Halt gemacht zu haben. Die Confiserie Tacoc hat eine abwechslungsreiche Auswahl an frischen, köstlichen Patisseries für zwei Euro das Stück. Ein Gedicht.

Pool

Der Süßwasserpool liegt unterhalb des Hauptgebäudes unter alten Nadelhölzern und Palmen. Dort hat es genügend Schatten und dank der geringen Anzahl Liegestühle ist Mann/Frau auch dort fast für sich alleine. Leider ist der Pool nicht beheizt – ein Nachteil welchen man nur in der Nebensaison bemerkt.
Strand: Der 314 Meter lange Privatstrand ist übersichtlich. Das Wasser kristallklar. Die Liegen sind mindestens fünf Meter auseinander, zwei stehen immer zusammen. Der Strandservice packt die Matratzen in ein Fixleintuch und bringt frische Frottiertücher. Jeder Gast kann eine der 15 Cabanas buchen. Diese Zelte sorgen für noch mehr Privatsphäre mit einer großzügigen Liege, einer Polstergruppe mit Tisch, zwei Liegestühlen und einem mit Dekoration abgetrennten Strandbereich. Selbstverständlich werden alle erdenklichen Serviceleistungen angeboten – vom Brunch zur Massage bis zu einem Strand-Jacuzzi.
Für sportliche Betätigung gibt es vieles Aktivitäten: Stand-UP Paddle (SUP), Sit on Top Kanu, Windsurfen, Wasserski laufen, Katamaran segeln, schnorcheln oder tauchen und so fort. Ebenfalls liegt eine kleine Motoryacht vor Anker, welche für unterschiedliche Erlebnisfahrten gebucht werden kann.
Ausflug: Acht Taxi-Euros entfernt befindet sich die kleine Ortschaft Nikiti – früher Galipsos. In kurzer Zeit eroberten die Perser Galipsos, anschliessend Athen. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts wurde das Städtchen zerstört und bis ins 13. Jahrhundert nicht mehr bewohnt. Einhundert Jahre später wurde das Dorf Nikiti gegründet und hat sich während der osmanischen Besetzung bis heute durchgesetzt. Eine kleine aber gemütliche Strandpromenade lädt zum Verweilen ein. Wenn man schon nach Nikiti reist, dann sollte man nicht zurückfahren ohne an der Hauptstrasse Halt gemacht zu haben. Die Confiserie Tacoc hat eine abwechslungsreiche Auswahl an frischen, köstlichen Patisseries für zwei Euro das Stück. Ein Gedicht.
Fazit:
Die Erfahrungen, welche wir im Danai gemacht haben werden wir immer in bester Erinnerung behalten. Die Privatsphäre ist schon beachtlich. Der Abstand von Tisch zu Tisch oder Liegestuhl zu Liegestuhl war immer so gross, dass Unterhaltungen der Nachbarn nie wahrgenommen werden konnten. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Sobald das emsige Servicepersonal bemerkt, dass man zum Beispiel mit dem Teller vom Frühstücksbuffet zum Tisch mit der herrlichen Aussicht auf die Ägäis gehen möchte, wird der Teller sofort übernommen und just an den richtigen Tisch befördert. Das Danai wird vom Sohn der Gründerfamilie Riefenstahl geführt. „Mister“ Kimon, wie ihn die Angestellten ansprechen, hat immer Zeit für eine Plauderrunde oder eine spannende Geschichte aus 1001 Nacht. Kalhnucta – Gute Nacht.

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